Spotan oder die Kunst leise zu sein.

Für uns selbst ist hin und wieder eine Verschnaufpause ganz wichtig. Aber nicht im Außen nach Ablenkung zu suchen, sondern sich seiner eigenen Bedürfnisse bewußt zu werden.

Wie oft schließen wir Kompromisse?
Wobei das Wort Kompromiss eine Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen sein sollte.

Geschwollen?

So stehts in Wikepedia. Doch meist und manchmal einfacher, ist nur nachzugeben. Sich für sich selber einzustehen, kann oft schwierig werden. Ist es doch einfacher „ja“ zu sagen. Mit einem „nein“ wären wir ja schon wieder aufgefordert unseren eigenen Dialog zu suchen. Viel wichtiger ist aber, je öfter wir „nachgeben“ und nicht preisgeben, was oder wenn wir jetzt brauchen, desto öfter vernachlässigen wir unsere innere Stimme. Die Stimme, die ganz leise hinten in deinem Kopf sitzt. Sie weiss ganz besonders genau, was und wenn Du brauchst. Dabei unterscheidet sie nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Ob es die richtige oder die falsche Zeit ist. Sie weiß ganz genau was Du jetzt brauchst.

Ganz schön crazy, nicht wahr?
Und oft hören wir sie nicht! „Zu beschäftigt“, raunen wir ihr entgehen. Bloß weil unser Verstand sagt: Das geht jetzt nicht, da wäre der und der sauer, dann bekommst Du das oder das nicht! Diese kleine, feine und leise Stimme teilt sich dir immer mit. Manchmal holt sich sich vom Körper Verstärkung. Aber sie ist immer da. Doch hören musst Du sie! Drum geniesse diese kleinen oder auch großen Verschnaufpausen. Nutze sie! Werde leise und still, wie die kleine Stimme. Sei offen und lausche. Dann wirst Du sie hören. Ist das schon wieder crazy? Klar, denn dann wirst Du ab sofort  s p o n t a n  sein.
Fühle Dich vom Leben getragen und lebe spontan.

Herzlichst
Petra

Duschen nach Kneipp

Duschen als Abhärtung? Wasser als Mittel der Wahl?

Manchmal hat es noch gefühlte Minus-Grade. Wer mich kennt, weiß, daß ich Kneipp sehr schätze. Der wiederum wußte, das neben Wasser, die Luft ein wundervolles Abhärtungsmittel ist. Seiner Meinung nach ist es wichtig, Kopf und Hals zu stärken, indem wir durchaus beiden Kälte zumuten, d.h.  uns nicht zu sehr mit Mütze und Schal einzumummeln. Er schwört auf die Naturwärme des Körpers, optimal gegeben durch Ernährung und Bewegung und kalter Luft. Weil wenn wir uns zu sehr „einpacken“ werden wir für Kälte empfindlicher. Dadurch erkranken wir dann schneller. Dabei sprach Kneipp auch von Abhärtung der Hände. Sie fördern Ausdauer und Kraft und gute Durchblutung. Aber auch er sah die goldene Mitte für richtig an, denn sollte es mal äußerst kalt werden, dann dürfte es auch eine leichte Mütze und Handschuhe sein. Aber wie heißt ein chinesische Sprichwort: „Treibhauspflänzen vertragen weder Wind noch Regen“.

Ich möchte Euch jetzt nicht gleich in den Regen schicken, könnte mir aber vorstellen, dass dieses leichte „Abhärtungsverfahren“ beim Duschen von Kneipp Euch gefallen wird:

 

  • Duschen mit wechselnder Temperatur (bitte nicht zu starke Unterschiede)                          Beginnend mit warm, dann kalt im Wechsel und am Ende mit kalt bzw. lauwarm

  • Wasser vom Körper abtropfen lassen

  • Körper nicht abtrocknen oder frottieren

  • sofort anziehen, am besten Baumwollkleidung

Was, das war´s schon?

Ja, klingt banal nicht wahr?

Keine Angst, die Kleidung wird ein bißchen feucht, was aber schnell vergeht!

Hattest Du auch so ein wohlig warmes und zartes Gefühl auf der Haut?

Lass es mich gerne wissen!