Meditationsquickie

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag und möchte Dich heute mit einem Meditationsquickie erfreuen:

Heute werden wir uns bewusst wieder in die Ruhe bringen. Nehme Dir heute oder wann es für Dich stimmig ist,  einige Minuten Zeit, am besten im Freien. Schaue dieses Mal bewusst auf den Boden deines Gartens, der Straße oder des Weges. Lege Deinen Focus auf die kleinen und kleinsten Pflanzen, dem Moos. Beginne alle Farbschattierungen wahrzunehmen, von leichtem lindgrün bis zum försteroliv. Folgen den Farbverläufen und stelle jeden Farbwechsel fest. Beobachte in Ruhe und mit soviel Zeit, wie Du brauchst.

Schließe kurz Deine Augen. Atme ein wunderbar heilendes Grün in Deinen Körper. Lasse diese Farbe sich in Deinen Lungen ausdehnen. Und bündle nun mit Deinem Ausatmen die dunklen Farbe, die sich Dir zeigt. Öffne wieder Deine Augen und nehme die verschiedenen Wuchshöhen des Mooses war und die damit verbunden Größen der kleinen Blättchen. Nehme Dir wieder genügend Zeit dazu.

Schließe nun wieder kurz Deine Augen und atme wieder dieses  heilendes Grün in Deinen Körper. Lasse diese Farbe sich in Deinen Lungen ausdehnen. Und bündle nun ausatmend die dunklen Farbe und gebe Sie nach außen ab. Öffne langsam wieder Deine Augen und berühre leicht das grüne Moos. Spüre wie zart es sich unter Deinen Fingerspitzen anfühlt. Und wenn Du möchtest, nehme ein Stück davon und rieche den erdigen moosigen kühlen Duft. Schließe nun wieder kurz Deine Augen und atme wieder Dein heilendes Grün in Deinen Körper. Lasse diese Farbe sich ganz weit in Deinen Lungen ausdehnen. Und bündle nun ausatmend die dunklen Farbe und gebe Sie nach aussen ab.Atme gleichmäßig weiter.

Öffne langsam die Augen, recke und strecke Dich und werde Dir wieder Deines Körpers und Deines Umfeldes gewahr.

So, wieder ganz frisch und fit?

Ich freue mich, wenn es Dir gefallen hat. Teilen und kommentieren – natürlich- erlaubt.

Bis bald und bleib entspannt.

 

Herzlichst

Petra

Die Käseglocke – oder warum wir immer wieder aufschieben.

Ich habe eine alte Käseglocke in meinem Küchenschrank. Ein „Erbstück“. Da sie mir im Schrank Platz wegnimmt, stellte ich sie kurzerhand auf den Küchentisch. Und seit da an, wird sie vom einem zum anderen Eck geschoben. Mehr lieblos als behutsam, hat sie doch einen Glasdeckel; sollte man meinen.Käseglocke.jpg

Na ja, so blieb es nun einige Tage. Mal hier hin, mal da hin. Ich wollte Sie doch entsorgen?! Oder doch Flohmarkt? Immer wieder schob ich diese Käseglocke vor mir her.

Meine Entscheidung stand fest: Sie hat hier keinen Platz, ich will sie nicht mehr!

Aber doch fehlte mein innerer Wille, sie fortzugeben. Stattdessen ärgerte ich mich lieber ständig, sie irgendwo hinzuschieben und umzusetzen.Käseglocke bleibt Käseglocke, die wird vom umher schieben ja auch nicht unsichtbar.Nach Wochen gab ich sie dann in eine Kiste mit allerlei Altem und ratet: genau – mit allem was mal weg sollte. Die Kiste steht heute noch. Allerdings so, daß sie nicht hindert und ich weiß: Bald ist alles „flohmarktreif“.

Geht es uns mit unseren Gewohnheiten nicht auch so?

Wir möchten etwas nicht mehr haben oder verändern, ab trotz allem schieben wir unsere Entscheidung auf. Schöner ist es, sich zu ärgern, im Unmut zu baden und ständig Entschuldigungen zu bringen, warum es nicht geht.

Unsere Gewohnheiten können sich da doch wie die Käseglocke äußern. Man schiebt und schiebt und wenn mann die Glocke öffnet – stinkt´s gewaltig.

Also, ran an den Speck, denn mit dem fängt man bekanntlich Mäuse. Alles ausmisten –  und weg damit. Ja, genau! Nicht warten und überlegen, ob du es noch irgendwann brauchen kannst. Einfach weg damit. Oder gebe es an das Rote Kreuz, für den Flohmarkt etc. Sicher nutzt das eine oder andere noch jemanden.Und so mach es auch mit deinen Gewohnheiten, die dir nicht mehr gefallen und nutzen.

Hör einfach auf sie weiter zu tun!

Denk immer daran, wenn der Deckel der Käseglocke gelüftet wird. Am Anfang müffelt es noch, aber dann kannst du wieder neue Gerüche wahrnehmen.

Gerade zum neuen Jahr werden wir uns dessen bewußt. „Im nächsten Jahr wird alles anders“, hört man den einen oder anderen sagen. Tja, da muß die Käseglocke runter, sonst wird das nichts. Sonst sieht man sich wieder im alten Trott, der immer und immer wieder vorgeschoben. wird:

So, ganz einfach – hier in Kürze:

* „Käseglocke“ entdecken

* Entscheidung treffen

* Entscheidung ausführen

* Neues annehmen und integrieren

So wünsche ich von Herzen ruhige Festtage und zum Jahreswechsel, die ein oder andere „Käseglocken-Entscheidung“.

Blatt um Blatt…

Solange noch hin und wieder schöne Sonnenstrahlen die goldgelben Blätter zum Leuchten bringen, gönne Dir einige Minuten für diese wundervolle Blatt-Meditation:

 Herbstbaum.jpg

Begebe Dich vor einen Baum, nimm ein paar tiefe Atemzüge und beginne den Baum von den Wurzeln/Erde her anzuschauen. Sind die Wurzeln über dem Erdreich oder steckt der Stamm tief in der Erde? Nehme nun den Erdraum um den Baum war! Verbinde Dich gedanklich mit Mutter Erde, indem Wurzeln aus Deinen Füssen in die Erde wachsen. Schließe Deine Augen für einen Moment und nehme die Präsenz des Baumes vor Dir wahr.

Öffne Deine Augen und lassen Deinen Blick über den Stamm hinauf zur Baumkrone schweifen.

Siehst du die rotgelben und grüngelben Blätter. Nehme diese wunderbare Farbe mit dem nächsten Atemzug in Dir auf.

Lasse nun Deinen Blick sanft in der Mitte der Baumkrone ruhen. Nehme wieder einpaar tiefe Atemzüge und sobald ein Blatt zu Boden fällt, gibt´s Du Deinem Ausatem etwas davon mit, was Du loslassen möchtest. Falls nichts Konkretes erscheinen will, dann löse damit einfach Deine körperlichen Anspannungen.

Recke und strecke Dich anschließend und reibe  kurz das Gesicht.