Wild gewordenen Bienen…

Wer hat Ihn nicht, den Stress auf der Arbeit. Und dennoch definiert jeder Stress anders. Also wahnsinnig viele Nuancen, die die unterschiedlichsten Folgen haben. Für den einen motivierend, für den anderen zerstörend – und dazwischen – ganz viel Höhen und Tiefen.

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Für den einen Treibgas seiner Ideen und für den anderen Spaßbremse, die klein und krank macht. Ist dir schon mal aufgefallen, das Deine Gedanken in stressigen Zeiten, nicht focusiert sind? Da gehts im Kopf zu, wie in einem Bienenstock. Jedoch sind es die Gedanken „mit Stachel“, welche vorherrschen. Uns beherrschen.

Für Dich eine 3-Minuten-Übung:

Setze Dich bequem und mit geradem Rücken hin.

Der Blick geht geradeaus mit entspannten Augenlidern.

Wenn du möchtest schließ´die Augen, musst Du aber nicht.

Schiebe nun gedanklich die Umgebungsgeräusche ca. 5 m von dir weg.

Spürst Du, wie es leiser und weiter wird?

Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Beobachte Deinen Atem einige Züge lang und fühle, wie auch dieser,  ruhiger und tiefer wird. Deine Gedanken sind wahrscheinlich weniger geworden. Sollten sich noch welche finden, packe Sie gedanklich in eine Wolke und lasse sie fliegen. Beobachte deinen Atem noch 2-3 Züge und atme zum Schluss mit offenem Mund kräftig aus.

Nehme die Umgebungsgeräusche wieder wahr und recke und strecke Dich.

Fühlt es sich jetzt ein bißchen leichter an? Wie siehst´s  im „Bienenstock“ aus?

Laß es mich gerne wissen!

Herzlichst Petra

Die Käseglocke – oder warum wir immer wieder aufschieben.

Ich habe eine alte Käseglocke in meinem Küchenschrank. Ein „Erbstück“. Da sie mir im Schrank Platz wegnimmt, stellte ich sie kurzerhand auf den Küchentisch. Und seit da an, wird sie vom einem zum anderen Eck geschoben. Mehr lieblos als behutsam, hat sie doch einen Glasdeckel; sollte man meinen.Käseglocke.jpg

Na ja, so blieb es nun einige Tage. Mal hier hin, mal da hin. Ich wollte Sie doch entsorgen?! Oder doch Flohmarkt? Immer wieder schob ich diese Käseglocke vor mir her.

Meine Entscheidung stand fest: Sie hat hier keinen Platz, ich will sie nicht mehr!

Aber doch fehlte mein innerer Wille, sie fortzugeben. Stattdessen ärgerte ich mich lieber ständig, sie irgendwo hinzuschieben und umzusetzen.Käseglocke bleibt Käseglocke, die wird vom umher schieben ja auch nicht unsichtbar.Nach Wochen gab ich sie dann in eine Kiste mit allerlei Altem und ratet: genau – mit allem was mal weg sollte. Die Kiste steht heute noch. Allerdings so, daß sie nicht hindert und ich weiß: Bald ist alles „flohmarktreif“.

Geht es uns mit unseren Gewohnheiten nicht auch so?

Wir möchten etwas nicht mehr haben oder verändern, ab trotz allem schieben wir unsere Entscheidung auf. Schöner ist es, sich zu ärgern, im Unmut zu baden und ständig Entschuldigungen zu bringen, warum es nicht geht.

Unsere Gewohnheiten können sich da doch wie die Käseglocke äußern. Man schiebt und schiebt und wenn mann die Glocke öffnet – stinkt´s gewaltig.

Also, ran an den Speck, denn mit dem fängt man bekanntlich Mäuse. Alles ausmisten –  und weg damit. Ja, genau! Nicht warten und überlegen, ob du es noch irgendwann brauchen kannst. Einfach weg damit. Oder gebe es an das Rote Kreuz, für den Flohmarkt etc. Sicher nutzt das eine oder andere noch jemanden.Und so mach es auch mit deinen Gewohnheiten, die dir nicht mehr gefallen und nutzen.

Hör einfach auf sie weiter zu tun!

Denk immer daran, wenn der Deckel der Käseglocke gelüftet wird. Am Anfang müffelt es noch, aber dann kannst du wieder neue Gerüche wahrnehmen.

Gerade zum neuen Jahr werden wir uns dessen bewußt. „Im nächsten Jahr wird alles anders“, hört man den einen oder anderen sagen. Tja, da muß die Käseglocke runter, sonst wird das nichts. Sonst sieht man sich wieder im alten Trott, der immer und immer wieder vorgeschoben. wird:

So, ganz einfach – hier in Kürze:

* „Käseglocke“ entdecken

* Entscheidung treffen

* Entscheidung ausführen

* Neues annehmen und integrieren

So wünsche ich von Herzen ruhige Festtage und zum Jahreswechsel, die ein oder andere „Käseglocken-Entscheidung“.