Ach du lieber Löwenzahn…

wird sich so mancher Hobby-Gärtner denken. Denn er wächst und vermehrt sich unaufhaltsam.IMG_20190418_143055.jpg

Dennoch gehört der Löwenzahn zu den Heilpflanzen. Kraut und Wurzeln werden für Frühjahrskuren verwendet, um Galle, Leber und Nieren mit seinen Bitterstoffen wieder in Gang zu bringen und das „Alte“ auszuputzen. Von der Natur auch für Blütezeit März-Mai vorgesehen.

Neben der herben Variante des Löwenzahnsalat, lassen sich aber auch Löwenzahn-Pesto und Löwenzahnsirup (Hummelhonig), Löwenzahnlikör uvm. herstellen. Wer´s nicht ganz so bitter mag, kann auch nur einige Blätter als Beigabe für den Frühlingsalat nehmen oder  eine Tee-Kur machen.

Diesesmal habe ich mich für Löwenzahn-Gelee entschieden.

Zu Deinem gesundheitlichen Frühjahrsputz wünsche ich Dir frohes Gelingen!

Leicht frühstücken.

Sich leicht und gesund zu ernähren, fängt bereits beim Frühstück an. Doch oft höre ich: „morgens hab ich keine Zeit“, „ich bin kein Müsli-Mensch“ usw.

Frühstücken?  – Aber nicht gleich nach dem Aufstehen.

Hast Du gewußt, daß im Körper die Entgiftung bis ca. 10 Uhr stattfindet? Das würde erklären, warum manche Menschen, morgens so gar nichts essen können. Und das ist auch in Ordnung, denn schließlich laufen die Körperprozesse beim jedem Menschen unterschiedlich ab.

Dennoch gibt es leichte Alternativen zum üblichen Marmeladen-Brötchen. Es geht schnell und versorgt dich mit leicht bekömmlichen Fetten, die dir Energie und Spannkraft liefern und satt machen.

Wichtig ist dabei die Ausgewogenheit der Fette und der Eiweißnahrung.

Kennst du die Öl-Eiweiss-Kost nach Budwig?

Dr. Johanna Budwig, nach der das Frühstück angelehnt ist, war Apothekerin und Wissenschaftlerin und setzte sich mehr als 40 Jahre dafür ein wie Menschen gesund leben, gesund bleiben und  gesund alt werden können.

Unser folgendes Rezept ist für 1 Person, aber Achtung, das ist eine große Portion.

Zutaten:

1 Apfel, 2 Eßl. Leinöl, 50 g Quark, 1-2 Tl. geschroteten Leinsamen und                                  2 Walnußhälften, evtl. „die geheime Zutat“ (davon ein anderes mal mehr).

Zubereitung:

  • Der gewaschene Apfel wird bis auf das Kernhaus geraspelt.
  • Quark und Leinöl verrühren, wenn du es etwas flüssiger magst, kannst du etwas Milch zugeben.
  • Apfel und Creme vermengen.
  • Leinsamen unterheben.
  • Walnüsse hacken und darüberstreuen.

 

Fertig ist ein schmackhaftes und sättigendes Frühstück, daß durch die Ausgewogenheit von Fett und Eiweiß dich nicht belastet und dich lange satt hält.

Es läßt sich gut vorbereiten und so kannst du es natürlich im geeigneten Gefäß zur Arbeit oder zur Schule mitnehmen.

Laß es dir schmecken und bleib neugierig, dann schreibe ich nämlich mehr über „die geheime Zutat“.

Bis bald,

herzlichst Petra

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Kennst Du „Pfefferkraut oder Josefle“?

Das Bohnenkraut, umgangssprachlich auch Pfefferkraut oder Josefle genannt, ist weit mehr als nur ein Küchengewürz.

Ihr Aussehen kommt etwas mediterran daher, so kann Bohnenkraut auch zusammen mit anderen Gewürzen wie Thymian, Basilikum, Oregano und Rosmarin als Mischung verwendet werden.

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Ist es doch mehrfach nur als verdauungsförderendes Gewürz bei Bohnengerichten bekannt, so hat Bohnenkraut, doch allerei mehr zu bieten:

Es ist aus früheren Zeiten als Aphrodisiakum bekannt und hilft bei Magen- und Verdauungsproblemen.

Durch seinen Gehalt an ätherischen Öle wie Thymol, Cymol und Carvacrol ist Bohnenkraut auch bei Husten wirksam.

Laut Hildegard von Bingen ist Bohnenkraut seiner Natur nach eher warm als kalt. Daher empfiehlt sich diese Heilkraut auch bei Gicht und Rheuma, da es sehr gut bei Entzündungen wirkt.

Selbst unreine Haut profitiert von einer Bohnenkraut-Kompresse.

Als Teezubereitung oder für Kompressen:

1 EL Bohnenkraut auf 1/4 l heißes Wasser

 

Achtung: Wer Allergien, speziell Kreuzallergien mit Beifuß hat, sollte vorsichtig sein und sich eventuell Rat bei seinem Arzt holen.

 

 

 

 

 

 

Du liebst Müsli?

Geht es Dir auch so? Ich liebe Müsli. Allerdings ist mir die knusprige Variante lieber. So habe ich ein schnelles Rezept gefunden, einfach, aber so gut, daß ich mich wirklich zusammenreißen muß, nicht ständig ins Glas zu fassen (die ersten Gläser waren innerhalb weniger Stunden leer). Knusprig und gesund!

Knuspermüsli oder Granola ist sehr einfach zuzubereiten und so individuell wie Dein Geschmack.

Hier kannst Du Dich nach Herzenslust austoben.

Im Grunde rührst Du deine Zutaten mit Öl und Süßungsmittel zusammen, sperrst das Ganze für ca. 15 Minuten in den Backofen – und et voilá – fertig ist Granola.

Hier mein Rezept in ca-Mengen, welche entsprechend angepasst werden kann:

100 g Haferflocken

  50 g Mandeln, gestiftelt oder geholbelt

  30 g Sonnenblumenkerne

  15 g Sesam hell

ca. 4 Eßl. Sonnenblumen oder Sesamöl

4-6 Eßl. Agavendicksaft oder Honig

Alles zusammen mischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Bei ca. 150°C ca. 10 Min. rösten lassen. Achtung: Vielleicht dabei bleiben, da jeder Backofen unterschiedlich heizt.

Abkühlen lassen und ab ins Glas oder gleich in die Schüssel.

Gesund snacken muß nicht aufwendig sein!

 Wer gern süß knabbert, hat hier nicht nur eine Frühstückalternative sondern einen gesunden Snack.

Wer es gehaltvoller und gern den Crunch haben will, kann das Granola in den Joghurt oder Quark beimischen oder als Topping auf Obstsalat oder Vanilleeis.

Mit etwas Kakao oder Carob hast Du die Schoko-Version.

Ersetze gern nach Herzenslust die Zutaten für Deine Version:

gehackte Cashewkerne, Granberry, gehackte Haselnüsse, Rosinen, Kokosrapseln, Berberitzen, Walnüsse, Pekannüsse und und und.

Bei getrockneten Früchten evtl. erst nach Abbacken dazu geben, da diese schnell verbrennen können.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Ausprobieren.