Ein Veilchen in der Jugend der Natur,…

frühzeitig, nicht beständig – süß, nicht dauernd, nur Duft und Labsal eines Augenblicks. -Wiliam Shakespeare-

Das Veilchen geht in der Naturheilkunde auf ein lange Tradition zurück.

Meistens werden die Blätter und Blüten verwendet, denn die darin enthaltenen Saponine wirken schleimlösend, hustenlindernd und entgiftend.

Deshalb finden das Veilchen als Tee ihren Einsatzbereich bei Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen und Bronchitis. Daneben wirkt es auch als Veilchenwein blutreinigend und wird bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt.

Doch auch äußerlich findet das Veilchen seine Anwendung.

Hildegard von Bingen empfahl das Veilchenöl bei ermüdeten Augen und langem angestrengten Sehen. Speziell heute bei Bildschirm- und Smartphonezeiten goldwert.

Um Veilchenöl herzustellen werden die Blüten in Öl für eine Woche auf die Fensterbank oder an einem warmen Platz gestellt. Danach wird das Öl abseiht und in kleine Flaschen gefüllt.

Um die Sehkraft zu stärken werden abends die Augenlider und rund um die Augen die Haut mit diesem Öl leicht massiert.

Doch auch bei Kopfschmerzen kann das Öl Linderung bieten. Verwende etwas Öl auf den Fingerspitzen und massiere leicht Stirn und Schläfe.

Die Natur hält so viele Schätze bereit und falls du einen Garten hast, schaue mal hin, was du alles findest.

Herzlichst Petra